Das Wort “Xató” beschreibt einen Salat, der mit Frisée-Grünzeug zubereitet und mit einer winterlichen Sauce ähnlich dem Romesco-Dip überzogen wird, die aus getrockneten, lokal bezogenen Zutaten hergestellt wird. Diese Sauce passt auch hervorragend zu Fisch.
XATÓ AUS GARRAF UND PENEDÈS
Obwohl wir wissen, dass Xató ursprünglich in den Regionen Garraf und Penedès gegessen wurde, ist noch unklar, welche Gemeinde den Salat endgültig für sich beanspruchen kann. Es besteht jedoch kein Zweifel, dass die besten Versionen in diesen Regionen erhältlich sind; tatsächlich hat das Gericht dort ein traditionelles Festival namens La Xatonada de Vilanova hervorgebracht.
Streitigkeiten darüber, wer das beste Xató macht, sind unter den benachbarten Städten Sitges und Vilanova weit verbreitet. Um die Frage zu klären, organisieren die Regionen Wettbewerbe, um zu sehen, wer das beste Xató zubereiten kann. Aber es ist ein Dilemma, das wahrscheinlich nie gelöst wird, da alle Beteiligten überzeugt sind, dass ihre Version die beste ist.
Der Ursprung des Namens dieses Salats ist ebenfalls unklar, obwohl es einige Theorien gibt. Die erste besagt, dass der Name Xató von dem Wort “chateau” stammt, da der Salat auf dem Teller einem Schloss oder Gutshof ähnelt. Die zweite Theorie besagt, dass der Name von dem Moment kommt, in dem Bauern und Seeleute einen neuen Wein, die “Bota de vi”, anzapften. In jedem Fall müssen diese Hypothesen ausreichen, da wir wahrscheinlich nie den wahren Ursprung des Namens erfahren werden.
TRADITIONEN
Seit der Entstehung der gesalzenen Anchovis waren die Frauen aus der Stadt Escala, die sogenannten anxoveres, dafür zuständig, die Köpfe und Schwänze von den Fischen zu entfernen, sie zu filetieren und dann einzeln zu verpacken. Dieser Prozess, der makellos von Hand durchgeführt wird, ist ein Handwerk, das von Mutter zu Tochter weitergegeben wird, und eine Tradition, die heute noch besteht. Wenn du die Gelegenheit hast, Escala zu besuchen, solltest du dir nicht entgehen lassen, sie bei der Arbeit zu sehen.